Top oder Flop? Erkältungsmythen im Check

Zieh die Nase nicht hoch! Geh nicht mit nassen Haaren raus! Nimm beim Husten die Hand vor den Mund! Diese Ratschläge kennt wohl jeder von seinen Eltern. Doch helfen diese gutgemeinten Tipps wirklich? Wirken Hausmittel wie Topfenwickel, warmes Bier oder heiße Zitrone gegen Erkältungen? Erfahren Sie welche Tipps und Tricks Ihnen wirklich helfen.

Interessante Fakten über Viren

12-Meter-Ansteckungsradius

Schwer zu vermeiden: Erkältungsviren verteilen sich durch Niesen, Naseputzen oder Husten in Form kleinster Tröpfchen bis zu 12 Meter weit. Das ist länger als viele Verkehrsbusse lang sind. Eine Ansteckung droht so auch von Personen, die vermeintlich außerhalb Ihrer Reichweite sind.

Viren-Turbo bis zu 900 km/h

Schneller als jeder Sportwagen: Forscher haben die Geschwindigkeit der ausströmenden Luft beim Niesen gemessen und Spitzenwerte von bis zu 900 km/h ermittelt. Die durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt rund 140 km/h. So erreichen Sie Viren schneller, als Sie sich wegdrehen können.

Beliebte Nistplätze zu Hause

Fernbedienung, Handy, Türklinke: Dinge, die besonders häufig berührt werden, sind ideale Virenverbreiter. Leider zählt auch das Kinderspielzeug dazu. Viele Virenarten sind besonders robust. An einigen Oberflächen können sie bis zu 72 Stunden überleben. Sorgen Sie für regelmäßige Desinfektion.

Erkältungsviren lauern überall

In öffentlichen Verkehrsmitteln zum Beispiel an Haltegriffen und Fahrscheinautomaten. Oder auch bei der Arbeit an Telefonen, Tastaturen und Kaffeemaschinen. Vorsicht ist auch da geboten, wo viele Menschen aufeinandertreffen: wie im Großraumbüro oder zu Stoßzeiten im öffentlichen Verkehr.